Kategorie-Archiv: Tools

Nichtkommerzielle Cloud-Dienste für Universitäten

Vor einiger Zeit hat sich in den USA eine Vernetzung von Unis formiert mit dem Ziel, unabhängige, nichtkommerzielle Online-Infrastrukturen bereit zu stellen. Am 27.5. um 16 Uhr findet dazu ein Webinar statt, das von OER Sverige organisiert wird.

Many universities are investigating the opportunities of cloud computing for storing learning resources and sharing platforms and tools. However many are reluctant to sign major agreements with global corporations and there are fears of student data being exploited for commercial purposes. In the USA a number of universities have formed Unizin to share a common infrastructure without commercial interests.

Unizin is a University-owned consortium focused on improving teaching and learning outcomes in the evolving world of digital education. Unizin provides a digital teaching and learning platform, as well as software solutions that help Universities take greater control over their content, more effectively manage data and incorporate analytics to quickly identify and respond to educational trends.

Online-Konferenz über Video in der Bildung am 28. Mai

Diese Online-Konferenz macht einen sehr interessanten Eindruck:

„At Kaltura Connect Education Virtual Summit you will learn how to use video from the classroom to the dorm room, from the library to the admissions department. Learn from an amazing line-up of speakers about best practices for teaching through video, empowering students and faculty to create content, and increase reach on and off campus.“

Hinweis auf Interview mit Thomas Nárosy

Lotte Krisper-Ullyet hat kürzlich ein Interview mit Thomas Nárosy geführt. Thema waren digitale Kompetenzen insbesondere in der NMS.

Im Rahmen der Initiative WerdeDigital.at starten übrigens Ab April 2015 eine Webinar-Reihe zu einer breiten (digitalen) Themenpalette. Ebenso sei auch der Leitfaden „Das neue Arbeiten“ an dieser Stelle empfohlen.

Online-Meeting zu mBooks und Geschichte(n)erzählen am 18.2.

Am 18.2. von 9 bis 10 Uhr findet das Online-Meeting „Treffpunkt KulturManagement“ zum Thema „mBooks und Geschichte(n)erzählen“ statt. Eingeladen ist Florian Sochatzky  vom Institut für digitales Lernen der Universität Eichstätt.

„Um Spezialthemen mit Spaß, Leidenschaft und fachlichem Anspruch zu vermitteln, bietet sich das mBook an, eine multimedialen eBook-App zum Geschichte(n)erzählen, die am Institut für digitales Lernen der Universität Eichstätt entwickelt wurde. Es soll zu eigenen Fragen an die ausgewählten Materialien und deren Bedeutung für das eigene Leben anzuhalten.

Das Konzept, mit einem solchen eBook anspruchsvolle Inhalte aufzubereiten und den individuellen Lernerfolg ins Zentrum zu stellen, lässt sich dabei über das Klassenzimmer und das Fach Geschichte hinaus auf jedes Thema und jede Art von bildender Einrichtung übertragen – auch auf die Kultur. Damit wird ein Bezug zur Relevanz des jeweiligen Themas erreicht – ein nicht unwichtiger Aspekt für Kulturinstitutionen.“

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

Online-Fortbildung: Digitale Innovation in der Weiterbildung

Die MFG-Innovationsagentur Baden-Württemberg bietet ab sofort eine Forbildungsreihe zum Thema digitale Innovation in der Weiterbildung an.

„Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung setzen zunehmend auf das Angebot von online gestützten Lehr- und Lernangeboten. Selten werden diese Angebote jedoch selbst produziert, obwohl es eine Vielzahl einfacher Tools und Plattformen gibt, die es erlauben, digitale Lernmedien selbst zu erstellen.“

Ein großer Teil der Fortbildung findet in Form von Webinaren statt.

Die Themen u.a.

  • Videoproduktion in der Weiterbildung
  • Einsatz von Social Media in der Weiterbildung
  • E-Book Erstellung in der Weiterbildung

 

 

Spielerische Online-Lern-Tools

Beim heutigen Stammtisch im Rahmen des OpenAir#2 wurden zwei Plattformen vorgestellt, die einen spielerischen Zugang zum Lernen ermöglichen:

Wissensspiele.eu

Uwe Gutwirth aus Salzburg ist Unternehmensberater und Entwickler von digitalen Lehr- und Lernmaterialien. Er berichtete über die von ihm entwickelten „Wissensspiele“. Diese können als ebenso als Einstieg in wie auch als Vertiefung verwendet werden. Ein besonders wichtiger Aspekt dabei ist, dass SchülerInnen alleine oder im Team Fragen einstellen können. Dies ermögliche nachhaltiges Lernen, durch das Formulieren der Fragen. Andere SchülerInnen können Fragen verwenden. Registrieren ist nicht notwendig, außer wenn man selbst Fragen anglegen will. Schwerpunkt der Plattform ist bzw. war Wirtschaftspädagogik. Mittlerweile wird die Plattform auch für Fragen aus beispielsweise Musik, Physik, Geschichte verwendet. Die Fragen können mit multimedialen Elementen versehen werden. So ist es relativ einfach möglich, Audio in den Fragen zu verwenden. Fragen nach den zu hörenden Akkorden oder Musikstücken können derart erstellt werden. Dabei ist natürlich auf urheberrechtliche Fragen Bedacht zu nehmen.

LearningApps

Margit Stockreiter, AHS-Lehrerin aus Wien stellte die LearningApps vor. Diese sind eine kostenlose Clowd-Anwendung. Die Anmeldung ist relativ einfach. Eine Email-Adresse und ein Passwort müssen eingegeben werden. Es gibt keine Bestätigungsemails. Die SchülerInnen müssen sich nicht anmelden um die Übungen zu machen. Das System funktioniert auch auf Smartphones und Tablets. Auch bei den LearningApps können SchülerInnen die Übungen selbst erstellen. Dies mache den SchülerInnen viel Spaß. Mit einem Klick kann die Lehrperson sehen, welche SchülerInnen die Übungen bereits erfolgreich gelöst haben. Der Zeitaufwand für LehrerInnen ist dadurch sehr gering. Margit Stockreiter hat sehr gute Erfahrungen mit den LearningApps gemacht und kann sie als „Einstiegsdroge“ insbesonderen denjenigen LeherInnen, empfehlen, die skeptisch bei eLearning sind. Sehr praktisch ist, dass man bei der Bildersuche automatisch zu Flickr und Wikipedia geführt wird. Von dort können Bilder unter freier Lizenz eingebunden werden. Innerhalb der LearningApps können die Bilder auch bearbeitet werden. Text kann oder auch lustige Elemente wie Brillen und Hüte können ergänzt werden.

Empfehlung für beide Tools: Ausprobieren!